Was ist Fahrradtrial?

Es geht um die hohe Kunst des Balancierens

 

Trialer werden als Akrobaten unter den Radsportlern bezeichnet, denn was sie mit dem Fahrrad anstellen,

das schafft manch einer noch nicht einmal zu Fuß.

Das Ziel des Trial-Sports ist es, mit dem Bike auf und über Hindernisse zu fahren

ohne einen Fuß auf den Boden zu setzen.

Grundvoraussetzungen im Fahrradtrial sind Balance, Konzentration, Bike- und Körperbeherrschung sowie physische Fitness. Es gilt das Fahrrad in jeder Situation zu beherrschen, dabei fahren fortgeschrittene Trialer nicht nur, vielmehr hüpfen und springen sie scheinbar spielerisch über alle nur erdenklichen Hindernisse.

In einem Wettkampf absolvieren die Fahrer mehrere Trial  Sektionen möglichst fehlerfrei. Die Hindernisse bestehen meist aus Steinen, Felsen, Baumstämmen, Wassergräben oder gar künstlichen Hindernissen wie Autos, Kabeltrommeln und Paletten. Wer am Ende eines Wettkampfs den Fuß am wenigsten auf den Boden gesetzt hat, gewinnt den Wettbewerb.

Auf unserem Gelände auf der Riedelbacher Heide (Flugplatz) haben wir mehrere Sektionen für jeden Anspruch.

Trainingszeiten sind Donnerstag 17:30 Uhr während der Sommerzeit. Im Winter nach Absprache

Im Trial wird es nie langweilig, denn jede Situation ist wieder anders. Auch das Training macht freude und hat man sich erst einmal die Grundlagen des Trialfahrens erarbeitet, wird der Spassfaktor mit steigendem Können immer grösser.

 


Trial Gruppe

Training  jeden Mittwoch 17:30 Uhr-19:00 Uhr   

Kontakt: Rainer Schimpf

 (Trial Trainigsgelände am Flugplatz Riedelbach)    

 



Kurzbericht Nikolaustrial

 Nach langer Coronapause luden am 3. Dezember die Abenteuerhallen Kalk in Köln zum Nikolaustrialtrial ein.

Bei diesem traditionellen Event mit ca. 70. Trialern aus ganz Deutschland waren auch Paul und Robert

(auf dem Auto im Hintergrund) mit dabei.

Für Paul war klar: nächstes Jahr wieder!


Kurzbericht Hessen-Kader-Training 26./27. Dez. 

Mitte des Jahres wurde vom Hessischen Radfahrer Verband der neue HRV-Kader im Fahrradtrial mit zehn Fahrern aus Hessen benannt, zudem auch Paul und Robert vom RVA gehören. So fand am vergangenen Wochenende das erste HRV-Kader Training in der JoFr-Trial-Akademie des deutschen Vizemeister Jonas Friedrich nahe Karlsruhe statt. Mit einer guten Ausgewogenheit von Motivieren und Fordern führte Jonas die Trialer an ihre Grenzen ihrer Möglichkeiten, und zeigte ihnen was notwendig ist, wenn sie in diesem Sport weiterkommen wollen. Ausgepumpt machten sich die Fahrer am Sonntagnachmittag wieder auf den Heimweg nach Hessen um die dazugelernten Techniken den Winter über zu perfektionieren und sich für die kommende Wettkampfsaison vorzubereiten. 


Mal Trail statt Trial am Winterstein

1. HessenCup 15.Mai 2022

Wettkampfbericht

 

Bei wolkenlosem Himmel und Temperaturen um 30° trafen sich 29 Trialer aus Hessen und südlich des Mains zum ersten Wettkampf des Jahres in Langgöns. Ausgetragen wurde der 1. von vier Hessen Cup Läufen vom RV-Anspach. Auf dem Firmengelände von BollerRocks, welches förmlich nach Trialsport ruft, fand an diesem Tag nicht ganz zufällig zeitgleich eine Station des Langgönser Ortswandertages, sowie ein Firmenevent statt. Hierdurch war für Trialverhältnisse ungewöhnlich gute Verpflegung und viel Publikum gesorgt. Abgesehen von den DM-Läufen der letzten beiden Jahre, war diese Veranstaltung die erste nach zweieinhalb Jahren Coronapause, die erste bei BollerRocks und die erste, die nach WB2020 gefahren wurde. Somit mussten sich alle Akteure wie Fahrer, Punkterichter, Sektionsbauer und Anmeldung erst mal wieder orientieren. Eine schöne Besonderheit an der Location war, dass die Sektionen rund um ein erhöhtes Plateau gebaut wurden, von dem aus die Zuschauer die Trialer gut bestaunen konnten. Viele Besucher und unsere Gastgeber Denise und Björn Boller, selbst auch Radsportler, waren von der Veranstaltung, unserem Sport und dem Treiben unserer großen und kleinen Sportler begeistert. Da leider zunehmend weniger Sektionsbauer und Sektionspersonal an der Veranstaltung zur Verfügung steht, hatten wir uns entschlossen nur 4 Sektionen zu bauen, die dann aber in 4 bzw. 5 Runden anstatt sonst nur drei gefahren wurden um die Mindestsektionsanzahl pro Wettbewerb zu erreichen. Aufgrund der moderaten Starterzahl kam es nur zu normalen Wartezeiten an den Sektionen, die sich bei Veranstaltungen mit höheren Starterzahlen entsprechend verlängern würden. Die gesamte Wettkampfdauer konnten aber aufgrund der guten Anmeldung und Auswertung kompensiert werden, sodass die Siegerehrung ohne große Verzögerung schon vor 16 Uhr zu Ende war. Trotz einiger kleiner Anlaufschwierigkeiten war es für alle Beteiligten eine schöne Veranstaltung mit neuem Modus und lässt als erstes Stimmungsbarometer auf viele weitere Trialwettbewerbe in diesem Jahr mit etwas mehr Teilnehmern hoffen. Danke an die 10 Sektionsbauer, die sich am Samstagmorgen auf dem Gelände trafen, um die Sektionen zu stecken und die Helfer, die die Veranstaltung durchgeführt haben. Ohne sie gibt es keine Trialveranstaltung! Dies ist auch ein Aufruf, sich einzubringen damit es weitergeht! Abschließend nochmal ein Riesendank an unsere „steinreiche“ Gastgeberfamilie Boller, in der Hoffnung, dass dies nicht die letzte Veranstaltung bei euch war. Hat viel Spaß gemacht