Thomas Schütze:

 

Die letzten 25 Jahre

 

Die Radfahrvereinigung Vorwärts Anspach von 1973 bis 1998

 

1973 wurde das 75-jährige Vereinsbestehen der Radfahrvereinigung "Vorwärts" Anspach (RVA) mit einem großen Volksfest gefeiert. Erstmals traten damals bekannte Interpreten aus Funk und Fernsehen in Neu-Anspach auf. Das Fest war ein großer Erfolg. Im gleichen Jahr wurde die letzte Deutsche Meisterschaft für die RVA im 6er Kunstfahren durch Manfred Ernst, Norbert Habicht, Peter Henrici, Norbert Jäger, Norbert Mikutta und Hartmut Stamm errungen.

 

In den folgenden Jahren tat sich sportlich recht wenig im Verein. Der gesellige Teil stand im Vordergrund des Vereinslebens. Neben den üblichen Vereinsveranstaltungen wie Tagesausflug, Grillparty, Weihnachtsfeier, Wanderung zum Jahresende wurden auch regelmäßig Mehrtagesfahrten (bis zu 10 Tage) angeboten, z. B. ins Zillertal, nach Saalbach und in den 90er Jahren nach Holland, in die Lüneburger Heide, in den Bayerischen Wald und in den Spreewald.

 

Ein Rückblick

Um die Entwicklung der RVA seit 1973 verstehen zu können, muß man bis in die 60er Jahre zurückblicken. Im Kunstradsport gab und gibt es zwei nationale Dachorganisationen, den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und den Rad- und Kraftfahrbund Solidarität, der aus der Arbeitersportbewegung hervorgegangen ist. Bis 1976 trug jeder Verband seine eigenen Meisterschaften im Kunstradsport aus. Besonders im 4er und 6er Kunst-, Einrad- und Steuerrohrfahren waren die Solidaritätsvereine den BDR-Vereinen ebenbürtig oder sogar überlegen. Eine Teilnahme an internationalen Wettbewerben war aber nicht möglich, da die Solidarität national vom Deutschen Sportbund (DSB) und auch von den Internationalen Spitzenverbänden nicht anerkannt wurde.

 

Verhandlungen über eine Zusammenarbeit zwischen Solidarität und BDR scheiterten mehrfach. 1966 verabschiedeten die Sportler der Solidarität eine Resolution, in der die Auflösung der Solidarität und eine Überführung in einen einzigen deutschen Radsportverband verlangt wurde. Obwohl diese Forderung von der Bundesportleitung mitgetragen wurde, wurde sie von der Solidaritäts-Hauptversammlung 1967 abgelehnt. Daraufhin traten innerhalb weniger Monate über 16.000 Solidaritäts-Sportler mit ihren Vereinen zum BDR über. Bis 1973 wechselten praktisch alle Spitzenvereine der Solidarität zum BDR.

 

Die RVA gehörte damals ebenfalls der Solidarität an und obwohl sie mit 10 ersten, 8 zweiten und 5 dritten Plätzen bei Deutschen Meisterschaften zu den Spitzenvereinen zählte, war ein möglicher Übertritt zum BDR niemals ein Thema im Vorstand der RVA. Der entscheidende Grund war sicherlich, daß der ehemalige Bundesvorsitzende der Solidarität, Heinrich Nöll, aus Anspach stammte und der RVA angehörte.

 

Die massiven Übertritte ließen die Solidarität sportlich ausbluten. Ihr Überleben war erst 1976 gesichert, nachdem der DSB durch Gerichtsbeschluß gezwungen wurde, die Solidarität als Mitglied aufzunehmen. 1977 kam es dann auch zu einer Arbeitsgemeinschaft zwischen der Solidarität und dem BDR im Bereich Hallenradsport. Das Leistungsniveau war aber inzwischen beim BDR deutlich höher. 1976 erreichten die Sportler der RVA zwei 3. und einen 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und fünf erste Plätze bei den Hessenmeisterschaften der Solidarität. Ein Jahr später konnten sich diese Sportler nicht einmal mehr für die Hessen-, geschweige denn für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Die RVA war - wie die meisten Solidaritäts-Vereine - auf einem Niveau von Anfang der 70er Jahre stehengeblieben.

 

Der Neuaufbau innerhalb der RVA gestaltete sich schwierig. Es fehlte u. a. am richtigen Radmaterial. Erst 1981 wurden sechs 24"-Räder angeschafft. Bis zu diesem Zeitpunkt mußten die Anfänger auch auf den großen 26"-Rädern fahren. Heute besitzt der Verein gutes Radmaterial in allen Rahmengrößen, auch für die Kleinsten.

 

Es fehlte aber auch an ausgebildeten Nachwuchstrainern, die neue Trainigsmethoden umsetzen wollten und konnten. Die Ausbildungs- und Lehrgangsmaßnahmen waren nach wie vor nur für die BDR-Vereine offen. Erst nach dem Übertritt der RVA 1982 zum BDR konnten Sportler und Trainer an Ausbildungsmaßnahmen und Lehrgängen teilnehmen.

 

Anfang der 80er Jahre stellten sich auch die ersten Erfolge ein. Über 40 Schüler und Jugendliche wurden im Kunstradsport trainiert. Als Übungsleiter fungierten Erich Eifert, Bobby Golbs, Thomas Schütze und Egon Bangert. 1983 und 1987 konnte sich auch jeweils eine 4er Mannschaft für die Deutschen-Schüler-Meisterschaften qualifizieren.

 

Nach der Eröffnung des Bürgerhauses werden ab 1992 die Weihnachtsfeiern im dortigen großen Saal durchgeführt. Insbesondere die jungen Aktiven des Kunstradsportes hatten nun Gelegenheit ihr Können den Verwandten einmal vorzuführen. Seit 1983 wurde unter der Regie von Bernhard Keller die Tradition des Theaterspiels wiederbelebt. An den Weihnachtsfeiern führten zumeist die Kinder und Jugendlichen des Vereins ein kleines Theaterstück auf.

 

1986 schied aus Altersgründen Erich Eifert als Trainer aus. Seit 1936 hatte er alle 4er und 6er Mannschaften der RVA trainiert und mit ihnen 10 Deutsche Meistertitel nach Anspach geholt.

 

Ende 1987 war der absolute Tiefpunkt erreicht: die Hallenradsport-Abteilung hatte zeitweise nur einen aktiven Sportler. Durch massive Werbung konnte aber ein Vielzahl neuer Sportler gewonnen werden. Mittlerweile hatten Thomas Schütze und Volker Uwira ihre Übungsleiter-Lizenzen erworben, und auch Bobby Golbs stand weiterhin als Trainer zur Verfügung.

 

Höhepunkt war 1990 die Erringung von zwei 2. Plätzen bei den Deutschen-Schüler-Meisterschaften im 4er und 6er Kunstfahren durch Alexandra Curth, Sandra Dornbusch, Dorothee Jediss, Judith Keyr, Eva-Maria Pöltl und Silke Neumann. Die Trainer waren Thomas Schütze und Volker Uwira. Die RVA hatte diese Deutschen Schüler-Meisterschaften - übrigens die erste Deutsche Meisterschaft, die überhaupt in Neu-Anspach stattfand - selbst perfekt ausgerichtet. Vor heimischem Publikum fuhren unsere Sportlerinnen in jeder Disziplin das Programm mit den geringsten Abzügen, und wurden jeweils nur sehr knapp geschlagen.

 

Danach qualifizierten sich bis heute Jahr für Jahr zahlreiche Sportler für die Deutschen Meisterschaften, darunter 1995 - erstmals seit 1976 - wieder Sportler im 1er Kunstfahren (Fabian Pfütze) und 2er Kunstfahren (Marcel Christmann, Fabian Pfütze). Die besten Plazierungen waren der 1. Platz bei den Süd-West-Deutschen Meisterschaften 1994 im 6er Einrad Juniorinnen mit Kathy Bethmann, Nina Bruun, Alexandra Curth, Nicole Curth, Judith Keyr und Silke Neumann sowie 1995 der 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im 4er Einrad Juniorinnen durch Kathy Bethmann, Nina Bruun, Judith Keyr und Silke Neumann. Der Trainer war jeweils Volker Uwira.

 

Fachlich ist der Hallenradsport der RVA mittlerweile top besetzt: Thomas Schütze und Volker Uwira legten 1992 ihre Prüfung für die A-Trainer-Lizenz ab. Die 21-fache Deutsche Meisterin im 4er und 6er Kunstfahren Birgit Schütze kam 1990 aus Niedersachen zur RVA. Sie ist Bundes- und Internationale Kampfrichterin. Volker Uwira ist Landesverbandstrainer in Hessen und Fabian Pfütze Mitglied des D-Kaders.

 

Wie die Zukunft für den Kunstradsport in Neu-Anspach aussieht, ist im Jubiläumsjahr ungewiß. Nur ca. 12 aktive Sportler unter den Trainern Volker Uwira und Fabian Pfütze sind als Basis sicher nicht ausreichend. Ein verändertes Freizeitverhalten- und –angebot mit vielen Fun-Sportarten läßt den Kunstradsport als "Nicht-Kampfsportart" mit seinem jahrelangen Training nicht besonders interessant erscheinen. Zwar trifft dieser Trend den Kunstradsport generell, doch müssen wir alles daran setzen, den Kunstradsport in Neu-Anspach zu sichern und wieder auszubauen.

 

Die "Neuen"

Ende der 70er Jahre wurden die ersten offiziellen Radtouren-Veranstaltungen (RTF) durchgeführt. Auch in Neu-Anspach gab es einige Personen, die an dieser Art des Radsports Gefallen fanden. Es stand aber nicht die "Punktejagd" oder "Tempobolzen" im Vordergrund, sondern der Spaß am Radfahren mit Gleichgesinnten. Die Trainingsfahrten führten z. B. "in die Kirschen" in der Wetterau, wo man eine Pause einlegte und dann wieder gemütlich nach Hause fuhr. Unvergessen auch die ersten "Tour de Toom"- oder "Spessarträuber"-Fahrten.

 

Die Gründungsmitglieder der RTF-Abteilung, die auch heute noch dem Verein angehören, sind: Egon Bangert, Heinz Baum, Manfred Cappel, Walter Ernst, Bernhard Keller, Mike Keyr, Richard Kotitschke, Emil Martin, Ottokar Müller, Thomas Schütze und Helmut Wagner. Darunter waren auch einige, die der RVA bereits angehörten. Andere wiederum waren Mitglied in dem damals noch bestehenden BDR-Verein in Kransberg, um eine Rennsport-Lizenz oder Wertungskarte zu erhalten. Schnell kam der Wunsch auf, Wertungskarten zu erwerben und RTF-Punkte zu sammeln, und auch selbst eine RTF zu veranstalten.

 

Am 28.06.1980 traf sich der RVA-Vorstand mit "Interessenten, welche Radtouristik und Rennen fahren wollen". Der RVA-Vorstand führte daraufhin Gespräche mit den Vorständen der Solidarität und des Hessischen Radfahrer Verbandes. Dabei wurde der Vereinsführung mitgeteilt, daß Mitglieder der Solidaritäts-Vereine keine Rennsport-Lizenzen und auch keine Wertungskarten erhalten würden, da sich die Arbeitsgemeinschaft nur auf den Bereich Halle beziehe. Eine RTF könnten daher auch nur BDR-Vereine veranstalten. Folglich hatte man nur die Alternativen der Vereinsneugründung durch die RTFler außerhalb der RVA oder den Übertritt der RVA zum BDR.

 

Um eine Spaltung des Radsports in Anspach zu verhindern, ging man wie folgt vor: Zum 1. Januar 1981 traten die RTFler unter gleichem Vereinsnamen dem BDR bei. Es gab somit auf dem Papier zwei Vereine mit gleichem Namen, aber in unterschiedlichen Sportverbänden. Der "Alt"-Verein" trat dann zum 1. Januar 1982 von der Solidarität zum BDR über. Gleichzeitig wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen und Mitglied im Landessportbund Hessen.

 

Mit dem Übertritt zum BDR trat der gesamte Vorstand zurück. Er wurde in den entscheidenden Positionen zwar wiedergewählt, doch wurden auch einige neue RTFler in den Vorstand hineingewählt. Dies tat dem Verein gut. Es kamen neue Ideen und neuer Schwung in die Vereinsführung. Besonders ist hier Heinz Wieth zu erwähnen, der in seiner Zeit als Schriftführer von 1984 bis 1994 für die sehr gute Organisation der RTF und der Deutschen Schüler-Meisterschaften im Hallenradsport 1990 verantwortlich war.

 

1981 und 1983 wurde ein "1.-Schritt"-Rennen für Kinder und Jugendliche ohne Lizenz durchgeführt, um auch diese Zielgruppe für den Verein zu gewinnen. Start und Ziel war am neuen Bürgerhaus und die Strecke war ein Rundkurs auf den damals noch nicht für den Durchgangsverkehr freigegebenen Straßen des Neubaugebietes.

 

Am 10.06.1982 war es dann endlich soweit. Die erste RTF-Veranstaltung in Neu-Anspach. Damals noch unter dem Namen "Rund um Anspach", mit Strecken von 60 und 120 km Länge und Start und Ziel an der Adolf-Reichwein-Schule. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Über 800 Teilnehmer waren von einer "hervorragenden" Organisation und den "traumhaften" Strecken begeistert. Aber auch die Mitglieder, die dem Übertritt und den "Neuen" skeptisch gegenüber standen, waren nun überzeugt, daß die Vereinsführung die richtige Entscheidung getroffen hatte. Von einem Teil des Erlöses dieser RTF-Veranstaltung konnten den RTFlern die ersten Vereinstrikots gekauft werden.

 

Und der Erfolg unserer RTF ist bis heute ungebrochen, auch wenn es im Laufe der Zeit einige Änderungen gab: 1985 konnten wir einen Sponsor finden und seitdem heißt unsere Veranstaltung "Rund um´s Feldberg-Center", wo auch Start und Ziel ist. Es werden heute 4 Strecken über 41, 77, 111 und 153 km angeboten. Obwohl es seit 1993 weitere RTF-Veranstaltungen an Fronleichnam in Hessen gibt, haben bzw. hatten wir oft an die 1.000 Radtourenfahrer am Start.

 

Als absoluter Hit erwies sich im Laufe der Zeit das Volksradfahren mit bis zu 350 Teilnehmern, das wir seit der zweiten RTF mit anbieten. Viele Vereine und Familien nutzen unser Volksradfahren, um gemeinsam Rad zu fahren und etwas für ihre Fitneß zu tun.

 

Auch die Organisation ist immer noch top. Unsere Veranstaltung wird regelmäßig als eine der besten in Hessen auf den Verbandstagungen herausgestellt. Aber nicht nur der guten Organisation und der schönen Strecken wegen haben viele Radsportler an Fronleichnam den Start in Neu-Anspach fest eingeplant: Am Ziel erwartet sie etwas, was es bei anderen Veranstaltungen nicht gibt: Statt der üblichen Bratwurst bieten wir auch frische Nudeln mit Salaten, frische Waffeln, ein "schon berühmtes" Kuchenbuffet mit über 80 Kuchen und natürlich kalte Getränke an. Bei Live-Musik (von Blas- und Volksmusik, bis hin zu Country-Gruppen) bleiben viele Radsportler gerne bis zum späten Nachmittag in Neu-Anspach. Auch viele Neu-Anspacher Bürger freuen sich auf diese Veranstaltung und machen unsere RTF zu einem kleinen Volksfest.

 

Bereits 1981 besuchten einige RTFler die Neu-Anspacher Partnergemeinde St. Florent. Die Hin- und Rückfahrt einschließlich der Fahrräder erfolgte mit dem Bus, so daß wir in St. Florent mit den Mitgliedern des dortigen Radsportvereins Touren unternehmen konnten. Es war ein unvergeßliches Erlebnis, auf Frankreichs Straßen radzufahren und die unvergleichliche Begeisterung der Franzosen für die Radfahrer und den Radsport zu erleben. Die Kontakte von damals werden auch heute noch gepflegt.

 

Aus dieser Erfahrung heraus wurde die Idee geboren, eine Etappenfahrt zu organisieren. Die erste führte dann 1984 auch nach St. Florent. Die Etappenfahrten sind zu einer regelmäßigen Veranstaltung geworden, wovon alle Teilnehmer noch Jahre lang schwärmen. Weitere Ziele waren Ulrichsberg, Scheffau, Holland, der Bayerische Wald und noch einmal St. Florent. Es gab auch einige Fahrten mit Start und Ziel in Neu-Anspach, Sportwochen am Walchsee, am Kaiserstuhl, am Klopeiner See usw.

 

Aber auch privat werden Reisen organisiert, beispielsweise zum Trainingslager auf Mallorca oder die mehrmalige Teilnahme von Günter Bennerscheid und Horst Wölflik an der Radfernfahrt Trondheim-Oslo.

 

Es wurden Vereinsmeisterschaften in verschiedensten Formen durchgeführt, wobei die Resonanz immer zu wünschen übrig ließ. Auch die Streckenfindung bereitet große Probleme, so daß diese Vereinsmeisterschaft in den letzten Jahren nicht mehr durchgeführt wurde.

 

Bei den Jahreswertungen nach RTF-Punkten dominierte in den ersten Jahren fast unangefochten die Familie Stöckl (Adolf, Rosel, Thorsten und Anke). Anfang der 90er Jahre waren im Verein über 70 Wertungskartenfahrer registriert, mit der Tendenz immer mehr Punkte zu erfahren. Dies hat aber in den letzten Jahren nachgelassen. Die Jahreswertung bei den Herren gewann in den letzten Jahren jeweils Norbert Jäger, bei den Frauen gab es verschiedene Siegerinnen, wobei die Anzahl der RTFlerinnen erfreulicherweise immer stetig zunimmt.

 

Zwar trainieren die RTFler im Winter auch auf dem Mountain-Bike (MTB), doch ist es uns nicht gelungen, eine eigenständige MTB-Abteilung aufzubauen. Nichtsdestotrotz führt die RVA zusammen mit dem Schützenverein Anspach regelmäßig eine in Deutschland einmalige Veranstaltung durch: den MTB-Biradthlon, d. h. MTB-Fahren und Schießen. Momentan ist die Teilnehmerzahl bei dieser Veranstaltung noch nicht absolut zufriedenstellend, dieses soll sich in naher Zukunft aber ändern.

 

Im Jubiläumsjahr können rund die Hälfte der Vereinsmitglieder der RTF-Abteilung zugeordnet werden. Ebenso ist der Verein durch die jährliche RTF-Veranstaltung finanziell gesund und kann den Hallenradsport unterstützen und am Leben erhalten. Ohne diese Abteilung würde es die RVA heute wahrscheinlich nicht mehr geben.

 

1988 übergab Emil Henrici nach über 30jähriger Amtszeit den Vorsitz an Ottokar Müller. Emil Henrici wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Ottokar Müller ist erst der vierte Vorsitzende der RVA nach dem 2. Weltkrieg. Die Vorsitzenden vor ihm waren Heinrich Haag (1949-1951), Emil Henrici (1952-1963; 1967-1987) und Rudolf Baum (1964-1966). Ottokar Müller führt die RVA mit ihren rund 180 Mitgliedern auch im diesjährigen Jubiläumsjahr.

 

Der Vorstand besteht heute aus:

  

Emil Henrici             Ehrenvorsitzender

Ottokar Müller         1. Vorsitzender

Manfred Dienst       2. Vorsitzender

Thomas Schütze   1. Schriftführer

Helmut Baum          1. Schatzmeister

Volker Uwira           Fachwart Halle

Egon Bangert         Fachwart RTF

Judith Keyr              Frauen- und

                                    Mädelwartin

Alexandra Curth     Jugendleiterin

 

Helmut Jakobi                  Kassierer und 2. Schatzmeister

Kriemhild Maurer             Pressewartin und 2. Schriftführerin

Edi Maurer                         Zeugwart

Günther Bennerscheid  Beisitzer

Ulrike Henrici                    Beisitzerin

Rainer Rühl                       Beisitzer

Birgit Schütze                  Beisitzerin

Horst Wölflik                     Beisitzer